Die Auszubildenden von HS-Hans Schmidt
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Alters- und behindertengerechter Badumbau

Anforderungen an barrierefreie, bedingt rollstuhlgerechte Sanitäranlagen

Das Badezimmer sollte ausreichend groß sein, damit die Bewegungsfreiheit vor den einzelnen Sanitärobjekten gewährleistet werden kann. Eine sinnvolle Anordnung der Objekte und Einbau einer bodengleichen Dusche trägt zu einer Flächeneinsparung bei.

Es sollte aber beachtet werden, dass immer ausreichend Platz für eine evtl. Betreuungsperson zur Verfügung steht.

Bisher bestand das Badezimmer meistens aus WC, Waschtisch und Badewanne. Es zeigte sich jedoch im Laufe der Jahre, dass grade ältere Menschen mit geringen Bewegungseinschränkungen, große Probleme mit dem Besteigen der Badewanne hatten.

So wurde zunehmend der Dusche der Vorzug gegeben.

Möglichkeiten für das altersgerechte Bad:

  1. bodengleiche Dusche mit Duschtrennwand
  2. Duschsitz und Haltegriffe in der Dusche um sicheren Halt zu gewährleisten
  3. Stützklappgriffe am WC und das WC erhöht montiert (um das Aufstehen zu erleichtern)

Möglichkeiten für das behindertengerechte Bad:

  1. bodengleiche, mit dem Rollstuhl befahrbare Dusche
  2. überfahrbares WC mit Stützklappgriffen
  3. unterfahrbaren Waschtisch mit Armatur (mit längerem Bedienungshebel) und Unterputzgeruchsverschluss
  4. Kippspiegel (damit auch Rollstuhlfahrer problemlos in den Spiegel schauen können)
Alters- und behindertengerechter Badumbau
Foto: Hotel „Der Achtermann“ Goslar