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Restaurant Worthmühle wird mit vor Ort erzeugter Wärme beheizt

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Worthmühle Goslar ecoPOWER 1.0 von Vaillant

 

-       Inhaber legen Wert auf umweltgerechte Energieversorgung

-       BHKW liefert Strom, Raumwärme und Trink-Warmwasser

-       KWK-Technologie schont Ressourcen und senkt CO2-Emmissionen

-       Sanierung hat finanzielle Vorteile


Goslar – 11. April 2014. Im Restaurant Worthmühle in Goslar wird ein Großteil der benötigten Energie selbst produziert. Im Zuge einer Sanierung wurde die veraltete Brennwertheizung in dem historischen Gebäude gegen eine neue Anlage mit einem modernen Mikro-Blockheizkraftwerk (BHKW) ausgetauscht. Das Gerät erzeugt gleichzeitig Wärme und Strom für den Gastronomiebetrieb in Goslars Altstadt. Diese effiziente Art der Energiegewinnung entspricht genau den Vorstellungen der Inhaber – Michael und Petra Randolff legen Wert auf Nachhaltigkeit. Regionale Lieferanten für die Restaurantküche sind ihnen ebenso wichtig wie eine ökologische Energieversorgung.

„Der Kunde wollte ein umweltschonendes Heizungssystem, und trotz der beengten Platzverhältnisse des Altbaus konnten wir eine hochmoderne Technologie installieren“, erklärt Radoslaw Urbanek, Geschäftsführer der HS-Hans Schmidt GmbH und Co. KG in Goslar. Das ecoPOWER 1.0 von Vaillant erzeugt 1 kW elektrische und 2,5 kW thermische Leistung. „Dieses Modell passt optimal zum Wärmebedarf im Restaurant“, so Urbanek. Durch die exakte Planung des Fachhandwerkers ist ein kontinuierlicher Betrieb der neuen Heizungsanlage gewährleistet, das führt zu einer besonders hohen Wirtschaftlichkeit. Der erzeugte Strom wird zu 100 Prozent selbst genutzt und deckt einen Großteil des Bedarfs des Gastronomiebetriebes. Neben Elektrizität und Raumwärme sorgt das BHKW auch für Warmwasser in der Küche, sodass die alte Elektro-Warmwasserbereitung nicht mehr benötigt wird.

Komplettiert wird die neue Anlage durch ein Speichersystem, welches die erzeugte Energie sammelt und bedarfsgerecht abgibt sowie ein Gas-Brennwertgerät. Letzteres stellt die ausreichende Energieversorgung bei besonders hohem Heizbedarf im Winter sicher. Das BHKW in der Worthmühle zeigt, dass auch in sehr alten Gebäuden eine Modernisierung der Heizungsanlage möglich und sinnvoll ist. Randolffs sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn neben dem ökologischen Aspekt überzeugt auch der finanzielle Vorteil. Durch den Betrieb des BHKW sinken die Betriebskosten für das Restaurant nachhaltig.

BHKW nutzen das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) – ein speziell entwickelter, mit Gas betriebener Motor erzeugt Strom. Die dabei entstehende Abwärme wird zur Produktion von Raumwärme und Trink-Warmwasser genutzt. Diese Energiegewinnung ist besonders verlustarm und Ressourcen schonend. Darüber hinaus können die CO2-Emmisionen um bis zu 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Heizungsanlagen gesenkt werden. Aufgrund dieser nachhaltigen Art der Energieproduktion fördert der Staat die KWK-Technologie. Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau kann beispielsweise ein günstiger Investitions-Kredit beantragt werden, und auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt Fördermittel. Wird überschüssiger Strom ins Netz eingespeist, zahlt die örtliche bzw. regionale Strombetreibergesellschaft eine Einspeise-Vergütung

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