Die Auszubildenden von HS-Hans Schmidt
notdienst

Trinkwasserleitungen aus Blei jetzt vollständig austauschen lassen

Bleihaltiges Wasser vor allem für Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere nicht geeignet!


Neue Rechtslage:

Am 01. Januar 2003 trat die neue Trinkwasserverordnung in Kraft. Danach wurde der Höchstwert für Blei im Trinkwasser zum 01. Dezember 2003 (0,025 mg/l) und in einem weiteren Schritt zum 01. Dezember 2013 (0,010 mg/l) deutlich gesenkt.

Ziel ist es, die Verbraucher besser vor einer gesundheitsschädlichen Aufnahme von Blei mit dem Trinkwasser zu schützen.


Was ist zu tun?

Wenn feststeht, dass Ihr Trinkwasser mehr blei enthält als erlaubt, muss die Ursache gefunden werden.

Es ist zu klären, ob die erhöhten Bleiwerte durch die Hausanschlussleitung oder durch die Hausinstallation  (Rohre und Armaturen) hervorgerufen werden.

Für die Hausanschlussleitung ist das Wasserversorgungsunternehmen zuständig, und somit auch für die Beseitigung vorhandener Bleirohre.

Für die Hausinstallation ist fast immer der Eigentümer verantwortlich.

Die sicherste Maßnahme, um den Bleigrenzwert einzuhalten, ist der Austausch noch vorhandener Bleirohre.

Sie selbst können behelfsmäßig den Bleigehalt senken, indem Sie das Wasser vor jedem Gebrauch für Trink- oder Nahrungszwecke so lange ablaufen lassen, bis es gleichmäßig kühl aus der Leitung fließt.

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